LV Steiermark Judo News

INTERNATIONALES TURNIER VON POLNA

Ort: Polna, Tschechien
Datum: Sonntag, 27.Oktober 2002

Bericht: Franz Bergmann

GROSSES LOB FÜR DIE STEIRISCHEN JUDOKA !

Besonders gut fing diese Reise gerade nicht an - eine NATO Tagung in Tschechien und eine damit verbundene gründliche Kontrolle der tschechischen Grenzorgane in Hate (Klein Haugsdorf) verzögerte die Anreise um gute 2 Stunden.
Doch was sind schon zwei Stunden Wartezeit gegenüber der Freundlichkeit, die uns in Polna auf Schritt und Tritt entgegen schlug. Das begann schon beim herzhaften Empfang durch Dr. Karel Toufar, den "Chef des hiesigen Judoklubs." Dr. Karel Toufar ist mit seinem starken Team jedes Jahr beim "Styria - Trainingslager" dabei und ist ein großer "Judo-Steiermark - Fan!" Dies merkte man auch bei der Ansprache zu Turnierbeginn vor den 200 Teilnehmern aus Tschechien, der Slowakei und Österreich. Er lobte unser Bundesland im höchsten Maße und bezeichnete dabei unseren Präsidenten Hr. Manfred Hausberger als einen seiner besten Freunde und als einer der verlässlichsten Judo-Partner, die man sich überhaupt vorstellen kann.

Dr. Karel Toufar feierte seinen 50. Geburtstag und wurde dafür mit Geschenken nur so überhäuft, dabei befand sich auch ein Geschenkskorb der Judoka aus der Steiermark. Zum gleichen Termin fanden die ASKÖ Bundesmeisterschaften statt, daher war aus der Steiermark nur eine "Mini-Delegation" angereist gekommen - genauer gesagt handelte es sich dabei um gerade drei Judoka: Krausler Alexander (-55kg, SC Pinggau/Friedberg), Fuchs Christopher (-66kg, Union RB Grafendorf) und Prenner Bernd (-81kg, SC Pinggau/Friedberg). Als Trainer fungierten Christian Wagner und Bergmann Franz.

Unsere drei Judoka machten der Steiermark alle Ehre: Fuchs Christoph und Krausler Alexander erreichten die Silbermedaille, Prenner Bernd durfte sich bei der Siegerehrung über Bronze freuen - somit erreichten diese 3 Steirer eine 100% Ausbeute.

Bei der Heimfahrt gab es erneut Grenzprobleme durch einen Unfall zweier Autobusse. Nach einigen "versuchten Umleitungen" kam man glücklich, aber etwas erschöpft über Laa an der Thaya wieder heim nach Österreich - trotzdem - es hatte sich ausgezahlt !

Gratulation natürlich unseren erfolgreichen Kämpfern !