Generalversammlung 2002 des
Steirischen Judoverbandes

Ort: Graz, Landesturnhalle, Jahngasse 3
Datum: Samstag, 26.Jänner 2002

von Franz Bergmann

DER „HAUSBERGER - EXPRESS" STARTET ZUR DRITTEN PERIODE DURCH !

Von den insgesamt 39 steirischen Judovereinen (Mautern wurde 2001 ausgeschieden) waren Vereinsvertreter aus insgesamt 30 Vereinen anwesend. Daher hätte man bei der Eingangstür des Gymnastikraumes der Landesturnhalle in Graz das Schild „ausverkauft" hinhängen können.
Präsident Manfred Hausberger erwähnte in seinen Bericht, dass in allen großen Bewerben der IJU und EJU 2001 immer steirische Judokas dabei waren, Wie Welt- und Europameisterschaften, MilitärWM, Jugendolympiade etc.

Auch bei den Österreichischen Meisterschaften 2001 können wir mit 14 Gold- 14 Silber- und 17 Bronzemedaillen sehr zufrieden sein. Durch diese Leistungen sind wir österreichweit leistungsmäßig weit nach vorne gerückt: hinter Oberösterreich und Salzburg rangieren wir bereits an dritter Stelle!

Man muss diese erbrachten Leistungen noch dazu unter dem finanziellen Aspekt betrachten. Die Steiermark kann sich (noch) keinen hauptberuflichen Trainer oder Trainerin leisten und auch das Budget ist in anderen Bundesländern doppelt, ja fast dreifach so hoch. Diese Tatsache unterstreicht die gute Leistung der steirischen Trainer(Innen).

Obwohl im letzten Steirersport tatsächlich „schwarz auf weiß" zu lesen war, dass "es im steirischen Judogeschehen nicht spannungsfrei zugeht, und die Hoffnung ausgedrückt wurde, dass diese Spannungen sich nicht negativ auf die Leistungen der steirischen Talente - auf der internationalen Matte - auswirken mögen" so sieht die Realität absolut gegenteilig aus! Dieser realitätsfremde Bericht im „Steirersport" wurde anlässlich der Generalversammlung hergezeigt und löste durch die Bank nur ein mitleidiges Kopfschütteln aus. Die Referenten des Steirischen Judoverbandes arbeiten vorbildlich und sehr gut zusammen und anstehende Probleme wurden und werden auch in Zukunft sicher immer miteinander diskutiert und einer gemeinsamen Lösung zugeführt.

Bedingt durch diese erwähnten Tatsachen, war die Neuwahl des Vorstandes eine reine Formsache und erwartungsgemäß gab es auch keine einzige Gegenstimme. Für den Vorstand und die Referenten bedeutet dieses Resultat natürlich auch zugleich den Auftrag, sich weitere 2 Jahre lang wieder voll „ins Zeug zu hauen!"

Etwas „heißer" ging es dann bei den eingebrachten Anträgen zu. Um diesen Bericht nicht zu sprengen, werde ich diesbezüglich bei den Berichten, die diese Anträge betroffen haben, wie etwa die Landesliga etc. eingehen.

Großes Interesse und mit Recht sehr viel Applaus erntete der LV - Internetauftritt von Ing. Walter Wiedner. Unser Walter hat diesbezüglich eine sensationelle Arbeit geleistet und wir wünschen ihm, dass er auch in Zukunft diesen Elan an den Tag legt.

Ebenfalls starken Applaus bekamen die Vereine mit den meisten Mitgliedern. Es sind dies: Creativ Graz (161), Union Sparkasse Leibnitz (113) und ATUS Weiz mit ebenfalls 113 Jahresmarken. Dazu gratulieren wir recht herzlich.